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	<title>Alexander Jossifidis &#187; Wirtschaft</title>
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		<title>DVD Besprechung: Die 4. Revolution</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Feb 2012 13:26:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Alexander]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Solarenergie]]></category>
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		<description><![CDATA[Ist es möglich, die Welt zu 100 Prozent mit erneuerbaren Energien zu versorgen? Der Dokumentarfilm Die 4. Revolution zeigt Wege zur Energiewende, von fossil-atomaren zu erneuerbaren Energiequellen &#160; Das imposante Lichtermeer der Megapolis Los Angeles, eine Fläche so groß wie &#8230; <a href="http://www.jossifidis.de/?p=155">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h2>Ist es möglich, die Welt zu 100 Prozent mit erneuerbaren Energien zu versorgen? Der Dokumentarfilm <em>Die 4. Revolution </em>zeigt Wege zur Energiewende, von fossil-atomaren zu erneuerbaren Energiequellen<span id="more-155"></span></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das imposante Lichtermeer der Megapolis Los Angeles, eine Fläche so groß wie Flandern, ein Verbrauch fossiler Energie so weit das Auge reicht – mit diesen Bildern beginnt der Film <em>Die 4. Revolution.</em> Es folgt ein Schnitt: Gezeigt wird nun das ländliche Mali. Mühsam quälen sich wenige Autos über kaum vorhandene Pisten. Sie steuern die Geburtsstation eines kleinen Dorfes an, in dem Hebammen notfalls mit Taschenlampen zwischen Schulter und Kinn geklemmt Geburten begleiten. Sie gehören zu den weltweit rund zwei Milliarden Menschen, die über kein elektrisches Licht verfügen, gewissermaßen im Dunkeln sitzen. Doch ein malischer Ingenieur bringt Hilfe in Form von Solartechnik. Diese ermöglicht in den ländlichen Gebieten Malis einen Entwicklungsschub. Und das wird mit sauberer, bezahlbarer Technologie erreicht. Eine Technologie, die zudem eine Energieautonomie von zumeist teuer importierten fossilen Ressourcen garantiert.</p>
<p>Dass eine solche Autonomie nicht nur auf Dorfebene möglich ist, zeigt der nächste Stopp: Dänemark. Durch die Ölkrise ausgelöst setzten die Menschen einer dänischen Region bereits vor Jahrzehnten auf alternative Energien. Mittlerweile beziehen im Nordwesten Dänemarks 50.000 Einwohner ihren Strom komplett aus Windenergie.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Ein Wettstreit zwischen Vernunft und Profit</h3>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Film möchte mit seinen Beispielen aus den unterschiedlichsten Regionen der Welt Mut zur Energiewende machen. Er verzichtet weitestgehend darauf, drohende Schreckensszenarien und Umweltkatastrophen darzustellen. Stattdessen werden Fakten geliefert, die das Mögliche aufzeigen, um eine so genannte vierte Revolution zu beginnen. Eine Revolution, die Wind und Sonne gegen Öl, Gas, Uran und Kohle in Stellung bringt.</p>
<p>Gleichzeitig nennt der Film die Gegenspieler einer solchen Umwälzung. Sie heißen zum Beispiel <em>OPEC</em> (<em>Organisation Erdöl exportierender Länder</em>) oder <em>Internationale Energieagentur</em>. Deren Chef-Ökonom sieht in der Atomenergie eine saubere Energie. Angesichts der Atomkatastrophe in Japan eine seltsam anachronistisch erscheinende Meinung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Die ersten Schritte zur Revolution</h3>
<p>&nbsp;</p>
<p>Im benachbarten China ist es Gewissheit, dass das aufstrebende Land einer Energiewende folgen muss. Zwar steckt auch hier noch vieles in den vorrevolutionären Kinderschuhen. Doch nicht von ungefähr kommt der Weltmarktführer in der Herstellung von Solarzellen aus dem Land der Mitte.</p>
<p>Zum Schluss geht es zurück nach Los Angeles. Kann eine solche Stadt überhaupt mit erneuerbaren Energien versorgt werden? „Ja“, ist die überraschend kurze Antwort eines Solarexperten, der auf die großen Wüstenflächen um L.A. verweist und hier einen idealen Standort für Solaranlagen sieht. Insofern steht der vierten Revolution nichts mehr im Wege. Weder in Los Angeles noch anderswo. Sie muss nur noch in Angriff genommen werden. Ein beeindruckender Film, der unbedingt zu empfehlen ist.</p>
<p>Unter <em>www.energyautonomy.org </em>sind Filmvorführungen aufgelistet.</p>
<p>Berlin, den XX / Erschienen im Stachel XX</p>
<p><em><br />
</em></p>
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		<title>Rezension: Claus Leggewie &amp; Harald Welzer: Das Ende der Welt, wie wir sie kannten. Klima, Zukunft und die Chancen der Demokratie.</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Feb 2012 13:22:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Alexander]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[S. Fischer, Frankfurt am Main 2009. 278 Seiten. 19,95 Euro &#160; Der gescheiterte Klimagipfel von Kopenhagen treibt immer noch vielen Beobachterinnen und Beobachtern die Zornesröte ins Gesicht: Wie können Menschen, die an den Hebeln der Macht sitzen, eine sich anbahnende &#8230; <a href="http://www.jossifidis.de/?p=149">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>S. Fischer, Frankfurt am Main 2009. 278 Seiten. 19,95 Euro<span id="more-149"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der gescheiterte Klimagipfel von Kopenhagen treibt immer noch vielen Beobachterinnen und Beobachtern die Zornesröte ins Gesicht: Wie können Menschen, die an den Hebeln der Macht sitzen, eine sich anbahnende Klimakatastrophe geschehen lassen? Wie können sie durch ihr Handeln bzw. Nicht-Handeln ruhigen Gewissens zukünftigen Generationen großen Schaden zufügen? Das Buch von Claus Leggewie und Harald Welzer gibt hierüber in beeindruckender Weise Auskunft. Die beiden Wissenschaftler des Kulturwissenschaftlichen Instituts in Essen beschreiben die Psychologie menschlichen Handelns. Sie zeigen dabei auf, dass es nicht ausschließlich skrupellose Politiker oder Wirtschaftslobbyisten sind, die an einem <em>weiter so</em> festhalten. Ein großes Stück Mitverantwortung an der Klimakrise trägt auch eine nur mühsam zum Umdenken bereite Gesellschaft, die ihre komfortablen Lebensumstände beibehalten möchte. So düster die Zukunft auch bei einem <em>weiter so </em>aussehen mag. Die Autoren liefern bezüglich dieser Schwerfälligkeit zum notwendigen Wandel mehrere verblüffende Beispiele aus der Geschichte und aus Alltagssituationen. In einem Blick zurück nennen sie exemplarisch das Unvermögen der Wikinger, sich während ihrer Besiedlung Grönlands den Gegebenheiten vor Ort anzupassen. So hielten die ersten Siedlergenerationen unbeirrt an der für Grönland ungeeigneten Viehzucht fest. Sie pflegten damit einen Lebensstil der alten Heimat, der den klimatischen Herausforderungen auf der weltgrößten Insel widersprach. Sturköpfige Wikinger? Doch ist es dann nicht ebenso sturköpfig, wenn Menschen am Rauchen festhalten, obwohl sie wissen, dass die kurzfristige Freude am Tabak auf lange Sicht gesundheitliche Schäden zur Folge haben wird?</p>
<p>Die scheinbar fehlende Kraft, lieb gewonnene Gewohnheiten aufzugeben, wird spätestens mit dem zur Neige gehen fossiler Ressourcen in einem bösen Erwachen enden. Gegenwärtig hängen 80 Prozent unseres Lebensstils von solchen Ressourcen ab. Doch wie sieht ein Dasein ohne Erdöl aus? Die beiden Autoren betonen, dass eine Krise erwartbaren Ausmaßes nicht mehr alleine von Ingenieurskunst, Unternehmergeist oder Berufspolitik gemeistert werden kann. Auch deshalb fordern Leggewie und Welzer den Mut zu einer kulturellen Revolution, an der sich möglichst alle Menschen beteiligen sollten. Individuelle Verantwortungsbereitschaft und kollektives Engagement sind für ihr Gelingen unabdingbar. Während eine basisorientierte Demokratie die besten Rahmenbedingungen liefern würde.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Das Ende der Welt, wie wir sie kannten</em> ist eine Bestandsaufnahme, ein Ausblick und ein Handlungskatalog. Das sehr lesenswerte Buch gibt nach dem gescheiterten Klimagipfel von Kopenhagen ein Stück weit Hoffnung zurück. Und die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Berlin, den 7. Juni 2010 / Erschienen im Stachel Sommer 2010 www.frieke.de/stachel/3534030.html</p>
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		<title>Auf sich allein gestellt</title>
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		<pubDate>Sat, 01 May 2010 12:34:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Alexander]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Griechenland]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Juden]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftskrise]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Wirtschafts- und Finanzkrise Griechenlands trifft jüdische Gemeinden des Landes hart Zwischen Kreta und Thrazien gibt es seit Wochen nur ein Thema: Wie kommt das Land wieder aus der Krise? Wer ist für die Misere verantwortlich und wo muss gespart &#8230; <a href="http://www.jossifidis.de/?p=72">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h2><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Die Wirtschafts- und Finanzkrise Griechenlands trifft jüdische Gemeinden des Landes hart</span></h2>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Zwischen Kreta und Thrazien gibt es seit Wochen nur ein Thema: Wie kommt das Land wieder aus der Krise? Wer ist für die Misere verantwortlich und wo muss gespart werden? Die Preise steigen, staatliche Leistungen werden gekürzt und auf dem Arbeitsmarkt sieht es düster aus. Frau Perahia Zemour, Leiterin des Jüdischen Museums in Thessaloniki, bringt die Situation für ihr Haus auf den Punkt. «Die Zukunft unserer Einrichtung ist zum jetzigen Zeitpunkt ungewiss.» Da die finanzschwache jüdische Gemeinde das Museum subventioniert, sind Einsparungen sehr wahrscheinlich. Frau Perahia Zemour ist eine der gerade einmal 5.000 Griechinnen und Griechen jüdischen Glaubens. Die meisten leben in Thessaloniki und Athen. Zudem gibt es in sechs weiteren Städten kleine jüdische Gemeinden.<span id="more-72"></span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Die jüdischen Einwohner Griechenlands sind eine äußerst unauffällige Gemeinschaft. Selbst in Thessaloniki, der Stadt mit einer herausragenden jüdischen Tradition, kennen nur wenige Menschen den Weg zum versteckt gelegenen Gemeindezentrum. Folglich fehlen auch jüdische Intellektuelle, die im Rampenlicht des öffentlichen Interesses stehen und zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzkrise Stellung beziehen. Die Gemeinden versuchen vielmehr im Stillen, die Krise zu meistern. Eine Unterstützung des Staates gibt es nicht. Die Finanzierung des Gemeindelebens erfolgt hauptsächlich durch Mitgliedsbeiträge, Spenden und die ökonomische Verwertung jüdischen Immobilienbesitzes.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Der sei jedoch seit dem Holocaust massiv geschrumpft, betont David Saltiel. Der 63-jährige gebürtige Athener ist Präsident des Zentralrats der Juden Griechenlands. Für ihn ist die hohe Jugendarbeitslosigkeit ein entscheidendes Symptom der Krise. Als vorsichtiger Analyst stellt er aber auch fest, dass die fehlenden beruflichen Perspektiven für die heranwachsende Generation in vielen europäischen Staaten ein Problem seien und nicht nur Griechenland betreffen würden.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Was ihn als griechischen Juden wiederum besonders an der aktuellen Situation beunruhige, sei das Anwachsen einer antisemitischen Stimmung im Land. Saltiel: «In wirtschaftlich schwierigen Zeiten kommt es stets zur Suche nach den Schuldigen. Hier fällt der Blick schnell auf die Minderheiten oder auf diejenigen, die eine vermeintliche internationale Finanzoligarchie repräsentieren würden.» Gemeint sind in beiden Fällen die Juden. Und wie zur Bestätigung haben sich Anschläge auf jüdische Einrichtungen in den letzten Monaten gehäuft. Ein wiederholter Brandanschlag auf die Synagoge der kretischen Stadt Chania im Januar fand wegen der angerichteten Schäden sogar überregionale Aufmerksamkeit.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Rechtsextreme Verschwörungstheoretiker und Gewalttäter bilden zwar auch in Griechenland nur eine kleine Gruppe. Doch ein großer öffentlicher Aufschrei der Empörung blieb nach den verheerenden Attacken ebenfalls aus. «Wir griechischen Juden sind ein Teil des griechischen Volkes und es muss unterstrichen werden, dass wir loyal zu den Zielen des Staates stehen und auch immer standen», sagt David Saltiel. Er hofft bei der Vermittlung dieser Sichtweise sehr auf die Unterstützung des Staates und anderer gesellschaftlich einflussreicher Akteure.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Die griechische Mehrheitsgesellschaft nimmt von den Sorgen des Zentralratspräsidenten allerdings kaum Notiz. Vielmehr diskutiert sie, wenn auch in abnehmenden Maße, das Verhältnis zu Deutschland. Deutsche Medienvertreter, Politiker und Ökonomen hatten die verfehlte griechische Wirtschaftspolitik, den vorherrschenden Klientelismus und die Korruption scharf kritisiert. Die Kommentare aus dem fernen Mitteleuropa erschienen bestenfalls arrogant und oberlehrerhaft. Reflexartig wurde, wenig originell, an die deutsche Besatzungszeit während des Zweiten Weltkrieges und ihre ökonomischen Folgen für Griechenland erinnert.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Auch unter jüdischen Griechen war die bilaterale Gereiztheit lange Zeit ein wichtiges Gesprächsthema. Gerade der Verweis auf die ökonomischen Schäden während der Besatzungszeit erinnerte viele von ihnen an das von jüdischen Familien geprägte Wirtschaftsleben zahlreicher Kommunen vor dem Einmarsch deutscher Truppen. Allerdings relativiert sich dieser Aspekt vor dem Hintergrund der Ermordung von 86 Prozent der griechischen Juden während des Krieges. Auch David Saltiel möchte nicht in die Diskussion einsteigen. Es sei vielmehr normal, dass Staaten in ihren bilateralen Beziehungen unterschiedliche Phasen durchlaufen würden und dies gerade in wirtschaftlichen Extremsituationen vorkomme. Für ihn sei das in die EU integrierte Deutschland trotz aller Misstöne der wichtigste Partner Griechenlands. Vielleicht gewinnt diese Sichtweise bald wieder Oberhand. Immerhin bedeutet das altgriechische Wort «Krise» im ursprünglichen Sinne ganz wertfrei «eine Meinung haben» bzw. «etwas beurteilen». </span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><strong><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Juden in Griechenland</span></strong><span style="font-family: Arial,sans-serif;">  </span></span></p>
<p align="left"><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Die sephardischen Juden sind die größte Gruppe der Juden Griechenlands. Sie wanderten ab dem 15. Jahrhundert von der Iberischen Halbinsel in das Gebiet des heutigen Hellas&#8216; ein. Daneben gibt es noch eine kleine Gruppe so genannter Romaniotes. Sie sind Nachfahren der alteingesessenen jüdischen Gemeinschaft. Heute leben ca. 5.000 Juden in Griechenland. Viele Überlebende des Holocaust emigrierten nach dem Krieg in Richtung USA und Israel. In Israel bestehen mehrere Gruppen, die noch heute griechisch-jüdische Traditionen pflegen. Die bekannteste Gemeinschaft ist die Vereinigung der griechischen Holocaustüberlebenden.</span></p>
<p align="left">
<p align="left">Berlin, 30. April 2010 / Erschienen in der Jüdischen Zeitung am 1. Mai 2010 www.j-zeit.de/archiv/artikel.2312.html</p>
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